Archive for December, 2007

Bloggt ihr Unternehmen schon? Die wichtigsten Gründe zu starten.

Wieso sollte mein Unternehmen einen Blog betreiben und meine Mitarbeiter dazu motivieren zu bloggen? Bereits im Jahr 2005 versuchte Paul Chaney mit seinem Arikel „Blogs beyond the Hype“ dieser Frage auf den Grund zu gehen. Der folgende Artikel fasst die Gründe zusammen.

Suchmaschinen-Marketing

Durch dauerhafte und regelmäßige Nutzung des Blogs kann die Präsenz in den wichtigsten Suchmaschinen erhöht werden. Werden regelmäßig neue Beiträge verfasst und Kommentare von Besuchern abgegeben, sorgt dies für eine regelmäßige Aktualisierung bei Google & Co. Das wiederum wirkt sich langfristig positiv auf die Position in den Suchergebnissen aus.

Direkte Kommunikation und Beziehungsmarketing

Blogs ermöglichen einen direkten und „ehrlichen“ Kontakt zum Kunden. So können z.B. Produkt-Ideen oder -veränderungen schon vor der Markteinführung diskutiert und darauf reagiert werden. Mit dem Blog kann auch direkt auf negative oder positive Schlagzeilen in der Presse reagiert werden, ohne hierfür auf die großen Massenmedien angewiesen zu sein.

Wettbewerbsabgrenzung und Ausnutzung von Nischen

Die Möglichkeit, dem Kunden oder Besucher immer und immer wieder die eigene Geschichte zu erzählen, macht Blogs zu einem ausgezeichneten Medium, sich klar von Wettbewerben abzugrenzen. Man kann dadurch nicht nur vorhandene Nischen füllen, sondern auch durch Kommentare von Kunden diese aufdecken und darauf reagieren. Schließlich sind die Kunden diejenigen, die die Produkte kaufen sollen.

Reputations-Management und als Experten positionieren

Hat man eben diese Nischen aufgedeckt oder bearbeitet sie bereits mit dem Blog, kann man sich als Experte auf dem Gebiet darstellen. Durch die Verbreitung klarer Standpunkte, von Wissen und Erfahrung kann somit schnell ein positiver Ruf aufgebaut werden. Durch permanentes und zielstrebiges Engagement im Blog wird dieser gefestigt und führt dadurch mittel- und langfristig zu Wettbewerbsvorteilen.

Aufbau einer Marke und Öffentlichkeitsarbeit

Im Prozess der Markenbildung bietet der Blog einen zusätzlichen Kommunikationskanal. Dieser eignet sich hervorragend als weiteres PR-Werkzeug. Mit dem Blog kann ohne die Abhängigkeit von den Massenmedien eine sehr breite Öffentlichkeit angesprochen werden.

Intranet und Projektmanagement

Ein immer noch vernachlässigtes Anwendungsgebiet von Blogs ist die interne Kommunikation. Gerade bei großen Unternehmen können Blogs von Chefs und Vorständen dazu genutzt werden, die Mitarbeiter über Ziele und Neuigkeiten zu informieren. Im kleineren Rahmen können sie für das Projektmanagement oder die Projektdokumentation genutzt werden. Bei Projekten an denen mehrere Unternehmen beteiligt sind, können neue Projektentwicklungen verteilt und online diskutiert werden. Dieses Anwendungsfeld bietet meiner Ansicht nach ein enormes Potential für die Zukunft.

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Mit dem Blog direkt Geld verdienen

Neben den bereits vorgestellten Möglichkeiten, indirekt Geld mit dem eigenen Blog zu verdienen, gibt es auch verschiedene Arten direkt mit dem Blog Geld zu verdienen.

Der Pro-Blogger Darren Rowse stellt in seinem Beitrag “How to Make Money From Your Blog” einige dieser Wege vor. Die einzelnen Möglichkeiten werden im Folgenden noch einmal zusammengefasst und an die Bedürfnisse der deutschsprachigen Blogosphäre angepasst.

Werbung und Affiliate-Programme

Die Möglichkeit, durch Werbung und Affiliate-Programme mit dem Blog Geld zu verdienen, ist wohl der bekannteste Weg. Während mit Werbung das tatsächliche Einblenden von Werbung gemeint ist, erhält man bei Affiliate-Programmen Provisionen für verkaufte Produkte in einem Online-Shop oder für Neuregistrierungen einer Web-Community.

Die Vergütung von Werbeprogrammen kann dabei durch Klicks oder aufgrund von Werbeeinblendungen geschehen. Viele Werbevermarkter, wie z.B. Google, setzen dabei auf sogenannte Context-Ads. Das ist Werbung, die direkt zum Inhalt der Website passt. Der Vorteil hierbei ist, dass die beworbenen Produkte den Vorlieben der Besucher weitestgehend entsprechen.

Darüber hinaus gibt es noch sog. Text-Ads. Das sind Verlinkungen auf andere Websites, die in der Regel über einen längeren Zeitraum auf der Website zu sehen sind. Sie werden hauptsächlich zur Suchmaschinen-Optimierung genutzt. Diese Programme lohnen sich erst dann, wenn man selber eine sehr gute Position in den gängigen Suchmaschinen hat.

Bei Affiliate-Programmen kann der Website-Betreiber dadurch verdienen, dass Besucher seiner Seite auf der Partnerseite Produkte kaufen oder sich dort einfach nur anmelden. Die Provisionen können hierbei jedoch sehr unterschiedlich ausfallen: je nach Geschäftsmodell und Art der angebotenen Produkte differieren die Einnahmen entsprechend. 5% Provision beim Kauf eines Buches ist weniger interessant als beim Kauf eines Notebooks. Affiliate-Programme sind grundsätzlich nicht so attraktiv wie direkte Werbeeinnahmen durch Klicks oder Anzeigen, denn der Kunden muss auch außerhalb der eigenen Website noch zufrieden sein.

Sponsoring

Ist der Blog dauerhaft erfolgreich wird er irgendwann auch für große Unternehmen interessant. Eigentlich ähnelt diese Form des Geldverdienens normalen Werbe-Programmen, die dann aber von nur einer Firma oder wenigen Unternehmen gesponsort werden. Die Firmen erhalten so die Möglichkeit, exklusiv Werbung auf der Site einzublenden.

Das Sponsoring als Werbeform ist in der Regel nur für Betreiber erfolgreicher Themen-Blogs interessant, denn diese stellen besonders für ausgewählte Unternehmen attraktive Werbepartner dar. Für die Blogger stellt es jedoch eine konstante Einnahmequelle dar.

Premium Inhalte oder bezahlte Abonnents

Bei der Einnahmemöglichkeit über Premium Inhalte oder bezahlte Abonnements werden alle oder spezielle Inhalte nur gegen Gebühren angeboten. Auf einigen Websites, z.B. Stiftung Warentest, ist dies ein sehr erfolgreiches Geschäftsmodell – mal ganz abgesehen von tausenden Porno-Websites.

Der Erfolg dieser Möglichkeit hängt entscheidend von der Qualität der Inhalte ab. Gerade sehr spezialisierte Beiträge mit einer hohen Relevanz können so durchaus erfolgreich sein. Der Spaß- und Privat-Blogger sollte von dieser Möglichkeit absehen.

Spenden

Blogger können versuchen sich durch Spenden der Leser oder von Unternehmen zu finanzieren. Was bei Wikipedia sehr gut funktionierte, ist bei Blogs nur dann möglich, wenn bereits eine sehr große Leserschaft vorhanden ist. Die Menge der Leser wird dabei entscheidend durch die Inhalte bestimmt. Nur bereits bekannte Blogs können so durch gezielte Spendenaufrufe (z.B. für die Beschaffung neuer Hardware o.ä.) zeitlich stark begrenzt Geld einnehmen.

Merchandising

Das Verkaufen von Fan-Artikeln ist eine weitere Einnahmequelle für bekannte Blogs. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Angefangen bei T-Shirts und Tassen über Taschen usw. ist jegliche Form denkbar; getreu dem Motto: “Erlaubt ist, was gefällt”. Ein Blick zu bekannten Bands und deren Fanartikeln kann dabei nicht schaden.

Schreiben in Blog-Netzwerken

Einige Blog-Netzwerke bieten den Autoren geringe Vergütungen für das Schreiben von Artikeln. Je bekannter ein Blogger dabei ist, desto höher sind seine Vergütungen.

Der Vorteil dieser Blog-Netzwerke ist, dass die eigenen Artikel durch eine große Leserschaft schnell bekannt und verbreitet werden. Einige Anbieter beteiligen die Autoren auch mit kleinen Provisionen für besonders gelungene oder erfolgreiche Artikel. Sicherlich stellt diese Variante einen sehr guten Einstieg für die Blogger-Karriere dar.

Darren nennt in seinem Artikel noch das Verkaufen des Blogs. Dies kann wohl für den großen englischsprachigen Markt funktionieren, in Deutschland ist ein gutes Geschäft hiermit jedoch sehr unwahrscheinlich. Bisher war in der Presse von solchen Fällen jedenfalls noch nichts zu lesen.

Wie man sieht, gibt es also zahlreiche Möglichkeiten, mit dem eigenen Blog Geld zu verdienen. Abhängig von der Bekanntheit, der Spezialisierung usw. des Blogs gibt es dabei für jedes Stadium sinnvolle und angemessene Möglichkeiten.

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Qualität der Websites deutscher Universitäten

Mit Hilfe kostenloser Werkzeuge zur Bestimmung der technischen Qualität von Websites, habe ich die Websites der 10 größten deutschen Universitäten (Stand 15. Dezember 2007) untersucht. Hauptaugenmerk lag dabei auf der Validität von Markup und Stylesheets, sowie der Erfüllung der technischen Anforderungen der Web Content Accessibility Guidelines (WACG).

Vorgehensweise

Allen Werkzeugen wurden die Internet-Adressen der verschiedenen Uni-Websites übergeben. An den Einstellungen der Tools wurden keine Änderungen vorgenommen. Damit ermittelten sie anhand der Antworten der Webserver automatisch die richtigen (oder falschen) Einstellungen. Liefert der Server falsche Werte, etwa eine fehlerhafte Zeichenkodierung, schlägt sich dass direkt in der Fehleranzahl nieder. Falsche Werte des Servers gehen somit direkt in die Bewertung ein.

Die Tools zur Ermittlung von Fehlern waren der W3C Markup Validation Service, der W3C CSS Validation Service und WebXACT von watchfire. Diesen Diensten wurden jeweils die Startseite zur Validierung übergeben.

Der Zugriff auf die Seiten erfolgte am 15. Dezember 2007 zwischen 2:00 und 3:00 Uhr.

Ergebnisse

Die folgende Tabelle stellt die Ergebnisse dar. Es werden ausschließlich Fehler aufgeführt — Warnungen sind nicht in der Tabelle enthalten.

Universität HTML CSS WCAG 1 WCAG 2 WCAG 3
Universität zu Köln 2 1 0 2 2
Universität München 10 20 0 3 3
Universität Münster 0 0 0 0 1
Universität Hamburg 15 0 0 3 1
Universität Frankfurt a.M. 236 3 0 2 3
Universität Mainz 5 1 0 3 1
Universität Duisburg-Essen 0 2 0 1 1
FernUniversität in Hagen 1 0 0 2 1
Ruhr-Universität Bochum 6 0 0 2 4
Technische Universität Dresden 2 0 0 2 1

Zusammenfassung

Die Website mit der besten Qualität hat eindeutig die Universität Münster, gefolgt von der Fernuni Hagen, Universität Essen und Dresden.

Es erstaunt, dass gerade einfache Dinge wie valider HTML-Quellcode und CSS-Dateien nicht umgesetzt werden. Die Häufigkeit der Fehler ist teilweise erschreckend. In Punkto technischer Barrierefreiheit stehen die Universitäten nicht schlecht da — es gibt jedoch noch erheblichen Verbesserungsbedarf.

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Gern verschwiegene Wahrheiten übers Bloggen

Erfolgsgeschichten von einzelnen Bloggern oder Unternehmens-Blogs (Corporate Blogs) sind im Internet weit verbreitet. Agenturen und Marketing-Berater greifen gern auf einen Blog als „direktes Kommunikationsmittel“ zum Kunden zurück und schwören auf dessen Erfolg. Einige Dinge werden dabei aber gern verschwiegen. Der Beitrag „Five Lessons They Conveniently Fail To Teach You In Blogging School“ bei Financial Hack fasst folgende grundlegende Irrtümer zusammen:

Passives Einkommen (ist nicht passiv)

Wer glaubt, dass man allein durch die Tatsache, dass der Blog 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche erreichbar ist, einfach so Geld „im Schlaf“ verdient, liegt falsch! Bloggen benötigt viel Zeit und Arbeit, damit man irgendwann damit Geld verdienen kann.

Bloggen ist (nicht) nur Schreiben

Der Text ist zwar das Endresultat, aber noch lange nicht alles. Den Blog zu betreiben und bekannt zu machen bedarf ein Vielfaches mehr an Zeit als das Schreiben selber. Erfahrungen zeigen, dass ca. 25 bis 50% der Zeit das Schreiben ausmacht.

Bloggen ist (k)ein einfaches Einkommen

Um mit dem Blog wirklich Geld zu verdienen, benötigt es oft viele Jahre an Vorbereitung. Wenn es dann mit viel Glück irgendwann wirklich losgeht, sollte man rückblickend nicht vergessen, was über die Jahre bereits an Zeit und Energie in den Blog geflossen ist.

Gutes Schreiben bedeutet (nicht) automatisch Erfolg

Das Schreiben guter und interessanter Texte ist wichtig, aber was nützt es, wenn niemand diese Texte liest? Viel wichtiger als perfekte Texte ist der Aufbau einer eigenen Community, die gern und regelmäßig die Beiträge liest. Tolle Inhalte sind wichtig, aber schlagen sich nicht sofort als Erfolg nieder!

Man kann (nicht) schreiben was man will

Gerade wenn man sich auf ein spezielles Thema eingelassen hat, kann man eben nicht schreiben was man will. Beiträge müssen zum Thema passen oder zumindest relevant sein. Darüber hinaus ist die Qualität der Beiträge entscheidend für den langfristigen Erfolg, denn die Leser achten sehr genau darauf und sind hierbei sehr sensibel.

Mit diesen 5 Hinweisen sollte es einfacher sein, die Chancen und Risiken des Bloggens abzuwiegen. Mit „Nichts-Tun“ wird ein Blog nicht erfolgreich — Erfolg benötigt auch beim Bloggen viel Zeit und harte Arbeit.

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Indirekt Geld verdienen mit dem Blog: 6 ultimative Tipps

Professionelle Blogger können grundsätzlich auf zwei Arten Geld verdienen: die erste und direkte Art sind Einnahmen durch Werbung und Affiliate-Programme. Das kann z.B. in Form von bezahlten Werbebannern, bezahlten Beiträgen oder auch durch Links zu Online-Shops geschehen, in denen man dann Provisionen kassieren kann.

Die zweite und indirekte Art ist Geld wegen den Inhalten des Blogs zu verdienen. Das kann dadurch geschehen, dass man Projekten beratend zur Seite steht oder für Zeitschriften und Bücher Beiträge verfasst. Hier folgenden sechs weitere ultimative Tipps des Pro-Bloggers Darren Rowse.

Schreibe über ein Thema

Die wichtigste Frage ist die, nach dem richtigen Thema. Man sollte genau über das schreiben, was man später auch „verkaufen“ möchte. Besonders gut sind hierzu natürlich Themen geeignet, in denen man besonders gut ist oder über die noch wenig publiziert wurde.

Erlange Vertrauen, Kompetenz und Autorität

Wenn man das Thema hat, sollte das vorrangige Ziel sein, eine zuverlässige Stimme in diesem Thema zu werden. Das ist keine leichte Aufgabe und erfordert viel harte Arbeit. Langfristig und bestenfalls sollte man der erste sein, an den man in dem speziellen Thema denkt.

Zeige was Du kannst (auch ungefragt)

Man sollte die Initiative ergreifen und anderen Leute (auch ungefragt) zeigen was man kann. Darren berichtet über einen Artikel, den er geschrieben hat, in dem er einem anderen Blogger Optimierungsmaßnahmen vorschlägt. Aufgrund dieses Artikels bekam er viele Anfragen und Zuschriften von Beratern, die in für ihre Projekte engagieren wollten.

Vermittele die Grundkonzepte und verkaufe die Umsetzung

Ein Blog ist ein hervorragendes Medium, um seine Ideen und Konzepte vielen Leuten zu vermitteln. Dabei sollten die Hinweise jedoch immer eher allgemein gehalten werden. Die Leser bekommen dann ein Gefühl der Notwendigkeit und bezahlen im folgenden Schritt für die konkrete Umsetzung in entsprechenden Projekten.

Verkaufe Dich nicht jemand anderen

Wenn man sich für direkte Werbung in Blogs als zusätzliche Geldeinnahmequelle entscheidet, muss man vorsichtig mit ihr umgehen. Will man wirklich sich selbst als eine Art Produkt verkaufen, ist es logischer Weise kontraproduktiv, Werbung von möglichen Konkurrenten einzublenden.

Mach dich erreichbar

Ist das vorrangige Ziel, sich und seine Dienste zu verkaufen, sollte man natürlich auch stets gut erreichbar sein. Man darf es potentiellen Auftraggebern nicht zu schwer machen mit einem in Kontakt treten zu können. Aber auch Erreichbar- und Verfügbarkeit haben Grenzen und Privatsphäre ist wichtig. Die E-Mail-Adresse und eine Telefonnummer sind vollkommen ausreichend.

All diese Punkte stellen sich nicht von selbst ein und es erfordert harte Arbeit und ein wenig Glück, wirklich erfolgreich damit zu sein. Gerade das Erlangen von Vertrauen und Kompetenz kann Jahre in Anspruch nehmen.

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