Archive for February, 2008

6 Schritte zu gut lesbaren Texten für das Web

Lange und monotone Texte lassen sich schlecht lesen. Erfahren Sie, wie Sie mit 6 einfachen Tricks Ihre Texte übersichtlich und gut lesbar machen.

Anders als offensichtlich viele Seitenbetreiber glauben, ist das Internet kein großes Buch. Lange, blockartige Texte sind nicht für das Web geeignet. Website-Besucher arbeiten oft an vielen Dingen gleichzeitig und haben es grundsätzlich eilig. Texte im Web müssen daher gut strukturiert und schnell zu erfassen – scanbar — sein. Die folgenden Tipps in Anlehnung an Daniel Scocco helfen Ihnen, übersichtliche und gut lesbare Texte für das Web zu erstellen.

Nutzen Sie eine angebrachte Zeilenlänge

Ihre Website sollte so aufgebaut sein, dass Ihre Besucher den Text lesen können, ohne dabei die Augen und den Kopf zu bewegen. Der Text sollte also direkt im Blickfeld des Besuchers liegen. Als Richtwert nimmt man dabei eine Breite von 400 bis 600 Pixel oder 12 bis 16 Wörter pro Zeile an. Zeilenlängen darüber hinaus behindern die Lesbarkeit.

Teilen Sie den Text in Absätze auf

Haben Sie schon mal versucht, einen Kuchen im Ganzen zu essen? Wieso sollten man also dem Leser einen dicken Brocken Text vorwerfen? Teilen Sie den Text inhaltlich und visuell in logische Absätze auf. Das verbessert den Lesefluss und erleichtert das Erfassen der Texte.

Nutzen Sie Überschriften

Überschriften sind hervorragend geeignet, um die Lesbarkeit Ihrer Texte zu erhöhen. Mit Überschriften können Sie wirksam Ihre Ideen strukturieren und Ihrem Leser näher bringen. Durch eine aussagekräftige Überschrift kann der Besucher schon vor dem Lesen des Textes eine Idee für den Inhalt bekommen. Der Leser erhält außerdem optische Anker, an denen er sich orientieren kann, falls er einmal im Text verloren geht.

Geordnete und ungeordnete Listen für wichtige Fakten

Mit Listen können Sie Fakten in separate Elemente verpacken. Der Leser kann dadurch schnell die wichtigsten Informationen erfassen. Nutzen Sie also Aufzählungen und Listen für die Darstellung von Fakten.

Nutzen Sie Fett- und Kursivschreibung

Durch das Hervorheben bestimmter Informationen können Sie den Leser bei der Erfassung des Textes ebenfalls unterstützen. Mit fett geschriebenen Wörtern können Sie wichtige Zusammenhänge hervorheben. Heben Sie Buchtitel, Publikationen oder Filme durch kursive Schreibweise hervor.

Bilder sind (nicht immer) gut

Bilder haben die Angewohnheit, schnell die Aufmerksamkeit des Lesers auf sich zu ziehen. Sie sind allerdings auch hervorragend dazu geeignet, Ihre Ideen visuell zu unterstützen. Gehen Sie dennoch sparsam mit Bildern um. Nutzen Sie Abbildungen und Bilder, die Fragen beantworten und Ihre Ideen unterstützen. Bilder, die beim Nutzer Fragen aufwerfen oder nicht in den Kontext passen, sind zu vermeiden.

Anhand dieser einfachen Tricks und den Tipps für kundenorientiertes Schreiben, sollten Sie nun bestens für die Erstellung eigener Web-Texte gerüstet sein. Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar, wenn ich Ihren ultimativen Tipp vergessen habe.

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SEO-Grundlagen Teil 2: Visuelle Darstellung vs. technische Umsetzung

Wieso das schönste Design nichts zur Platzierung im Suchmaschinen-Index beiträgt. Erfahren Sie, was wirklich für Suchmaschinen zählt.

Im zweiten Teil der Serie SEO-Grundlagen widmen wir uns dem Thema visuelle Darstellung kontra technische Umsetzung. Um ein Verständnis für den Unterschied zu bekommen, soll zunächst einmal eine Website aus der Sicht einer Suchmaschine dargestellt werden.

Eine Suchmaschine ist ein Computerprogramm, d.h. sie kann Ihre schön gestaltete Website nicht im vollen Maße wertschätzen. Sie interessiert sich nur für die Inhalte, also Texte und Bilder, die zwischen dem HTML-Code stehen. Einen Eindruck von dem, was eine Suchmaschine eigentlich von Ihrer Website wahrnimmt, erhalten Sie, wenn Sie Ihre Website einmal mit einem Textbrowser betrachten. Dazu können Sie bei Mac OS X z.B. Lynxlet benutzen. Der Webbrowser Opera für alle Betriebssysteme bietet auch einen Textmodus.

Lynxlet

Der Browser stellt nur die eigentlichen Textinhalte dar. In der Grafik sieht man das Blogging Magazin, wie es mit Lynxlet dargestellt wird. Genauso nimmt eine Suchmaschine Ihre Website wahr.

Der Spruch „Wer kommt zuerst, mahlt zuerst.“ trifft dabei bei den Inhalten Ihrer Website zu. Je höher die relevanten Texte technisch gesehen stehen, desto mehr Bedeutung misst ihnen die Suchmaschine bei.

Diese “technische” Position hat dabei nichts mit der visuellen Darstellung im Webbrowser zu tun. Mit Hilfe von Stylesheets können Sie Texte rechts auf dem Bildschirm darstellen, die technisch gesehen viel weiter unten stehen. Ein Mensch würde diese Texte aufgrund der Position jedoch trotzdem als erstes wahrnehmen. Es ist auch möglich, Texte, die technisch ganz unten angeordnet sind per Stylesheet visuell an die erste Stelle zu setzen.

Zusammenfassung

Achten Sie immer darauf, dass technisch gesehen die wichtigen Inhalte ganz oben stehen. Im besten Fall, steht nach der Seitenüberschrift gleich der Blogbeitrag und im Anschluss erst die Seitennavigation und alle anderen Seitenelemente. Kontrollieren Sie diese Aufteilung mit einem Text-Browser. Je höher der Inhalt, desto besser.

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