Archive for July, 2009

Dein Blog – Deine Marke

Erschaffe aus Deinem Blog Deine eigene Marke.

Wenn Ihr gerade ein neues Blog-Projekt startet, dann solltet Ihr Euch darüber im Klaren sein, dass alles was Ihr macht auch Euch gehört. Aus diesem Grund empfehle ich – gelernt aus schmerzlicher Eigenerfahrungen, dass Ihr jedem Projekt Euren Namen aufdrückt. Auch wenn man Euch momentan noch nicht kennt, so solltet Ihr trotzdem immer möglichst deutlich klar machen, dass Ihr hier bloggt.

Grundsätzlich kann man das mit einer kleinen About-Box machen oder mit einer deutlichen Box unter jedem Artikel. In dieser Box kann stehen wer Ihr seid und was Ihr derzeit macht. Es ist ein gutes Stück Selbstvermarktung. Ein Beispiel dafür kann man sich in meinem Blog SEO für Manager anschauen.

Dieses Vorgehen hat einige Vorteile: Wie bereits erwähnt, ist es ein gutes Stück Selbstvermarktung. Ein weiterer Vorteil ist, dass bei rechtlichen Streitigkeiten klar ist, was Ihr gemacht hat und entsprechend Eurem Urheberrecht unterliegt.

Dieses Vorgehen macht allerdings nur Sinn, wenn Ihr tatsächlich eigene Inhalte erschafft. Bei Blogs die lediglich Nachrichten wiedergeben, ist das weniger sinnvoll. Die kreative Eigenleistung ist bei solchen Projekten eher nicht gegeben. Ein rechtlicher Anspruch ist also nur schwer durchzusetzen.

So gehen Sie ein neues Blog-Projekt richtig an

Nicht übertreiben beim Start eines neuen Webprojekts.

Sie haben eine tolle Idee für eine neue Website? Die Domain ist schon registriert und die Blog-Software oder das Content-Management-System ist auch schon aufgesetzt. In Ihrem Kopf, oder bestenfalls in einem Word-Dokument, gibt es auch schon mind. 20 oder 50 bahnbrechende Artikel? Dann lehnen Sie sich JETZT zurück und machen erstmal nichts mehr.

Aber wieso sollten Sie das tun? Auch ich habe häufig in Projekten den Fehler gemacht, dass ich mein Pulver sofort verschossen habe. Ich habe meine Gedanken in den ersten Projektwochen, dass sind die in denen es noch Spaß macht, veröffentlicht. Nach ein paar Wochen bleiben dann die Ideen aus und das Veröffentlichen wird zur Quälerei.

Es kommt nicht darauf an, dass Sie so schnell wie möglich alles sagen, sondern das Sie es nach und nach tun. Das Wichtigste ist, dass Sie über einen langen Zeitraum dabei bleiben und kontinuierlich Artikel veröffentlichen.

Mein Tipp:

Schreiben Sie alle Ideen für das Projekt in eine große Word-Datei und überlegen Sie, ob Sie vielleicht Word-Vorlagen für ein schnelleres Abrufen der Inhalte integrieren möchten. Fangen Sie am besten mit einer Art Gliederung an. Sortieren Sie die Gedanken und ermitteln einen roten Faden. Im Anschluss nehmen Sie die Gliederung und schreiben in Word nach und nach Texte – bestenfalls nach der 3×3 Regel für gute Blog-Artikel. Wenn einzelne Artikel zu lang werden, dann machen Sie eine Serie daraus.

WordPress oder andere Content-Management-Systeme erlauben das zeitversetzte Veröffentlichen. Sie können also Artikel vorbereiten und das System veröffentlicht Sie zu einem festgelegten Zeitpunkt in der Zukunft. Meiner Erfahrung nach sind 1 bis 2 Artikel pro Woche ein guter Richtwert. Über ein Jahr gerechnet, sollten Sie also jetzt ungefähr 50 bis 100 Artikel vorbereitet haben.

Wenn Sie ein guter Schreiber sind und wissen was Sie mit Ihrem Blog erreichen wollen, dann können Sie so innerhalb eines oder von zwei Wochenenden die Artikel für ein ganzes Jahr vorbereiten. Nach einem mininalen Anfangsaufwand wächst Ihr Projekt „ganz von alleine“.

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Die 3×3 Regel für gut lesbare Blog-Artikel

Mit dieser einfache Daumenregel schreiben Sie tolle Webtexte und Blog-Artikel.

Beim Lesen von anderen Blogs und Websites fällt mir immer wieder auf, dass Autoren und Blogger Ihre Artikel so schreiben, dass man sie sehr schlecht lesen kann. Denken Sie einmal selber darüber nach was Spaß besser zu lesen ist: Eine voll geschriebene DIN A4 Seite im Blocksatz ohne Absätze oder ein mit Absätzen formatierter Text.

Ich schreibe nun schon seit einigen Jahren für diverse Blogs und Projekte und halte mich dabei immer an die von mir gut erprobte 3×3 Regel. Die erste Drei steht für 3 Absätze – die zweite für 3 Sätze. Zusammen bedeutet es, dass Sie Ihre Texte in 3 Absätze mit jeweils 3 kurzen Sätzen aufteilen sollten. Natürlich ist es nicht schlimm, wenn es auch einmal 4 oder 5 Sätze oder Absätze werden.

Wenn Sie Ihre Texte so aufteilen, bieten die Absätze dem Auge ein gute Möglichkeit zur Orientierung und die Texte erschlagen den Leser nicht. Die Lesbarkeit wird deutlich gesteigert und bietet die Möglichkeit die Texte auch nur beim Überfliegen zu verstehen. Wenn Sie Ihre Inhalte nicht in 3 Absätze mit jeweils 3 Sätzen aufteilen können, dann generieren Sie doch mehrere Artikel daraus.

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