Blog-Consulting: SEO-Tipps für WebStyler – Beratung. Konzepte. Ideen.

Hinweise und Anregungen für Verbesserungen von WebStyler.de.

Ab sofort, gibt es beim Blogging Magazin die neue Rubrik Blog-Consulting. Darin werden in unregelmäßigen Abständen Blogs unter die Lupe genommen. Ich hoffe, dass mit steigendem Interesse und ausreichend Beteiligung, daraus eine feste Rubrik auf dieser Seite entsteht. Beteiligung deswegen, weil ich nicht alles weiß. Meine Kompetenzen sind Suchmaschinen-Optimierung, Usability und technische Umsetzung. Die Abonnenten und Leser dieses Blogs können mich dabei hoffentlich mit hilfreichen Kommentaren und Verbesserungsvorschläge unterstützen.

Der erste Blog in dieser Rubrik ist WebStyler.de. Hauptsächlich beschäftigt sich der Blog mit Online-Katalogen und Produkt-Informations-Systemen.

WebStyler

Meine Tipps für WebStyler:

  • Benutze Suchmaschinen-freundliche URLs! Bisher bestehen alle Links aus PHP-Dateien mit numerischen Parametern. In WordPress kann man mit Hilfe der sog. Permalinks aussagekräftige URLs vom System erzeugen lassen.
  • Füge eine Beschreibung (Meta-Description) Deiner Startseite manuell im Template ein. Bisher verfügen zwar die Unterseiten, jedoch nicht die Startseite, über eine Beschreibung. In WordPress kann diese Unterscheidung mit Hilfe der Funktion is_home umgesetzt werden. Aus irgendeinem Grund sind teilweise zwei Beschreibungen auf den Seiten vorhanden.
  • Deine RSS-Feed-URLs sind nicht einheitlich. Du verweist präsent auf der Seite auf Deine FeedBurner-URL, im Footer und im HTML-Kopfbereich sind jedoch die WordPress-URLs eingetragen.

Das waren meine wichtigsten Tipps für WebStyler. Haben Sie weitere Anregungen und Verbesserungsvorschläge? Nicht zögern und als Kommentar zu diesem Artikel speichern.

Wenn ich Ihren Blog auch einmal unter die Lupe nehmen soll, dann gehen Sie auf “Get Reviewed” und hinterlassen dort einen Kommentar! Mit etwas Glück schaue ich mir Ihre Seite dann ausführlich an und stelle sie der Community vor.

SEO-Grundlagen Teil 1: Titel, Beschreibung und URL

Die Position Ihrer Website in den Suchergebnissen von Google & Co. ist enorm wichtig. Lernen Sie im ersten Teil der Serie SEO-Grundlagen wichtige Indikatoren für die Relevanz Ihrer Website im Suchindex kennen.

Bevor ich Ihnen jedoch die wichtigsten Grundlagen der Suchmaschinen-Optimierungen erläutere, schauen wir uns erstmal den Ausschnitt einer typischen Suchergebnisseite von Google an.

Google Suchergebnisseite

Die Suchergebnisse werden bei Google immer nach folgendem Muster aufgebaut:

  1. Titel der Seite
  2. Beschreibung des Inhaltes
  3. Die komplette URL, bestehend aus Domain-Namen und Adresse der Seite

Genau diese 3 Bestandteile der Suchergebnisseite sind wichtige Indikatoren für Suchmaschinen, Ihre Website zu bewerten und innerhalb des Suchindexes zu gewichten. Suchmaschinen-Optimierung beginnt bei der sorgfältigen Gestaltung von Titel, Seitenbeschreibung und URL der Seite.

Lassen Sie uns nun die praktische Umsetzung im Detail betrachten.

1. Treffender Titel

Den Titel der jeweiligen Webseite, also einer einzelnen Seite Ihres Webauftrittes, können Sie mit dem sog. Title-Tag im HTML-Kopfbereich beeinflussen. Alles was zwischen dem Title-Tag steht, nutzt Google & Co. in den Suchergebnisseiten als Seitentitel. Im Fall dieser Seite sieht er folgendermaßen aus:

<title>SEO-Grundlagen Teil 1: Titel, Beschreibung und URL</title>

Beachten Sie unbedingt, dass jede einzelne Webseite einen eigenen Seitentitel haben sollte. Er sollte so gut wie möglich mit den Inhalten der Seite korrespondieren und aussagekräftig sein. Der Titel sollte außerdem die wichtigsten Schlüsselwörter enthalten, dabei aber nicht zu lang sein. In keinem Fall sollte er mehr als 10 Wörter enthalten.

Mein Tipp: In der Regel hat jeder Blogbeitrag oder jede Webseite eine eigene Überschrift. Nutzen Sie diese für den Seitentitel im HTML-Kopfbereich.

2. Aussagekräftige Beschreibung

Die Beschreibung der Suchergebnisseite können Sie ebenfalls im HTML-Kopfbereich jeder einzelnen Webseite beeinflussen. Dazu können Sie im Kopfbereich eine sog. Meta-Description mit Hilfe des Meta-Tags einfügen. Dies sieht dann so aus:

<meta type=“description“ content=“Beliebige Beschreibung“/>

Sollte Google keine Meta-Description finden, nutzt die Suchmaschine die ersten Inhalte der jeweiligen Seite. Da dort häufig die Navigation zu finden ist, kann das zu unangenehmen Effekten führen.

Mein Tipp: Fassen Sie die Inhalte jeder Seiten in 1-2 kurzen Sätzen zusammen und nutzen Sie diese als Meta-Description. Versuchen Sie dabei, die Kernaussage der Inhalte zu erfassen.

3. Suchmaschinen-freundliche URLs

Ein fast immer unterschätztes Kriterium für die Gewichtung der Suchergebnisse ist die komplette URL jeder einzelnen Webseite. Diese setzt sich aus dem Domain-Namen, der Verzeichnisstruktur und dem Dateinamen zusammen. Bei dynamischen Seiten wird die Verzeichnisstruktur durch Parameter hinter dem Dateinamen ersetzt.

Beim Erstellen einer Seite können Sie durch treffende Datei- und Verzeichnisnamen die spätere Position in den Suchergebnissen beeinflussen. Die URL dieses Beitrages sollten Sie ja in der Adresszeile Ihres Browsers sehen.

Mein Tipp: Achten Sie beim Erstellen einer Website sowohl auf einen guten Domain-Namen, als auch auf beschreibende Datei- und Verzeichnisnamen. Informationen zur Wahl einer guten Domain finden Sie im Artikel „Eigenschaften guter Domain-Namen“.

Zusammenfassung

Durch wenige Veränderungen am HTML-Code Ihrer Website können Sie große Wirkung erzielen. Nutzen Sie die Möglichkeiten des HTML-Kopfbereiches und geben Sie für jede einzelne Seite Ihres Webauftritts einen Titel und eine Beschreibung an. Durch Suchmaschinen-freundliche Domain-, Verzeichnis- und Dateinamen erhöhen Sie die Gewichtung Ihrer Seiten im Index der Suchmaschinen.

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Texte im Web: 7 Tipps für kundenorientiertes Schreiben

Das schwierigste am Bloggen ist das Verfassen guter Texte. Lernen Sie 7 einfache Regeln für gute Web-Texte kennen.

Ich bin kein Texter. Trotzdem, oder gerade deswegen, versuche ich die Texte nach und nach immer besser zu machen. Eine große Hilfe war das Buch „Texten für das Web“ von Andreas Grede. Ich möchte hier seine sieben Regeln für kundenorientiertes Schreiben aufgreifen und an die Bedürfnisse von Blogs anpassen. Diese Regeln gelten hauptsächlich für Corporate Blogs und Blogger die eine konservative Zielgruppe ansprechen wollen. Einige Grundzüge sollten auch Spaß- und Hobbyblogger beachten. Dazu habe ich seine Regeln weiter vereinfacht.

1. „Sie“ statt „wir“

Seien Sie sich immer darüber im Klaren, dass Kunden in der Regel nicht interessiert was Sie machen, sondern welchen Nutzen er davon hat. Seinen Sie sparsam mit dem Wort „wir“ und „ich“. Die Nutzung von „Sie“ fördert beim Leser Aufmerksamkeit, da er direkt angesprochen wird — „wir“ langweilt und wirkt passiv.

Schlecht:
Wir entwickeln maßgeschneiderte Konzepte und Websites.
Besser:
Sie erhalten maßgeschneiderte Websites.

Natürlich gilt das nicht für jede Situation. Sollten Sie einmal einen Fehler machen oder einen Tipp aussprechen, ist der Gebrauch von „ich“ oder „wir“ in Ordnung. Sie können schlecht sagen: „Sie haben einen Fehler erhalten.“ Besser und authentisch ist: „Wir haben einen Fehler gemacht.“

Und, weil wir schon dabei sind: Anreden auf Websites schreibt man groß.

2. Schreiben Sie aktiv: Wenige Hauptwörter, mehr Verben

Verben stehen für Handeln – Substantive (Hauptwörter, Nomen) wirken streng und amtlich. Versuchen Sie daher immer Ihre Leser zum Handeln anzuregen, denn Sie wollen ja, dass er etwas auf Ihrer Website kauft, schreibt usw.

Schlecht:
Bei Zahlung bis 2. Feb 2010 gewähren wir 2% Skonto.
Besser:
Zahlen Sie bis 2. Feb 2010 und sparen Sie 2%. Oder Sparen Sie 2%, wenn Sie bis 2. Feb 2010 zahlen.

Betrachtet man die Sätze aus Kundensicht, will der Kunde sicherlich lieber sparen als zahlen. Der zweite verbesserte Satz spricht den Kunden also mehr an. Versuchen Sie es einmal selber! Es ist unglaublich wie viele Substantive man aus Texten verbannen kann.

3. Keine Phrasen und Füllwörter

Die Amerikaner sind darin nicht zu schlagen: hohles und sinnloses Geschwätz. Bringen Sie es auf den Punkt. Vermeiden Sie nette, aber nicht ehrlich, gemeinte Wörter und Sätze.

Schlecht:
Vielen Dank für das damit verbundene Vertrauen in unsere Produkte.
Besser:
Danke für Ihr Vertrauen.

Schreiben Sie im Netz grundsätzlich kurze und aussagekräftige Sätze. Niemand liest Texte die über mehrere Bildschirmseiten hinweggehen. Der nächste Tipp hilft Ihnen ebenfalls dabei.

4. Vorangestellte Nebensätze weglassen

Viele Texter übertreiben es einfach. Sie müssen dem Leser nicht mitteilen, dass Sie ihm etwas zu sagen haben. Er ist auf Ihrer Website — er will etwas von Ihnen lesen.

Schlecht:
Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass Sie ab sofort in unsere neue Rubrik „XYZ“ nutzen können.
Besser:
Nutzen Sie jetzt Rubrik „XYZ“.

Mit Sicherheit finden sich in vielen Ihrer Texte solche oder ähnliche Formulierungen. Lesen Sie einmal kritisch Ihre eigenen Mails, Mitteilungen und Beiträge. Versuchen Sie diese vorangestellten Nebensätze durch kurze und aktive Formulierungen zu ersetzen.

5. Schachtelsätze vermeiden

Lange Sätze, die sich über viele Zeilen erstrecken, sind der Horror. Sie lassen sich schlecht lesen und meistens weiss man am Ende nicht mehr was am Anfang stand.

Schlecht:
Wir möchten Sie darüber informieren, dass am 10 Feb. 2010 unsere Website, insbesondere der Bereich Forum, aufgrund von Wartungsarbeiten an der Hard- und Software, nicht für Kunden der Basis-Verträge zur Verfügung steht und deshalb mit erheblichen Beschränkungen zu rechnen ist.
Besser:
Am 10 Feb. 2010 finden Wartungsarbeiten statt. Es kann dadurch zu Einschränkungen kommen.

Kurz und knapp und jeder weiß was gemeint ist.

6. Zu viel Super ist nicht super

Wenn man sich im Netz so umschaut, dann gibt es dort überall nur das Beste und kaum jemand kann es wirklich nachweisen. Das Beste hier und das Beste da. Das Sprechen in Superlativen ist beliebt.

Schlecht:
Wir haben die größte Auswahl der besten Programmierer weltweit.
Besser:
Sie werden von erfahrenen Programmierern betreut.

Zu viele Superlative wirken unglaubwürdig. Halten Sie den Ball flach und seien Sie ehrlich. Wenn Sie für Ihre Arbeit ausgezeichnet worden sind, spricht nichts dagegen, dies auch zu sagen.

7. Kurze Worte und Sätze

Im Punkt 5 ist es hoffentlich schon deutlich geworden. Lange Sätze sind häufig unverständlich und gehören nicht ins Netz. Schreiben Sie kurze, einfache Sätze mit verständlichen Worten.

Schlecht:
Bedauerlicherweise ist dieser Satz viel zu lang geraten, wofür ich mich vielmals bei Ihnen entschuldigen möchte.
Besser:
Bitte entschuldigen Sie den letzten Satz.

Weniger ist manchmal einfach mehr. Lesen Sie Ihre Texte in Ruhe und versuchen Sie dabei immer und immer wieder, Wörter zu streichen. Sie werden feststellen, dass sich ganze Wortgruppen erübrigen bei gleicher Satzaussage.

Sprechen Sie Ihre Texte einmal in einen Telefonhörer. Beim Telefonieren fassen Sie sich in der Regel auch kurz und nutzen einfache Wörter. Ihnen wird auffallen, dass einige Passagen merkwürdig klingen. Schreiben Sie die Änderungen mit und Sie werden feststellen, dass Ihre Texte kürzer und aussagekräftiger werden.

Ich muss zugeben, dass dies bisher mein schwierigster Beitrag auf dieser Website war. Beim Lesen meiner eigenen Zeilen habe ich permanent Wörter entfernt und ganze Sätze gestrichen. Es ist wirklich schwierig, übers Schreiben zu schreiben.

Sollte Ihnen mein Beitrag trotzdem gefallen habe, schreiben Sie einen Kommentar. Abonnieren Sie den Blogging Magazin News-Feed um stets die neuesten Beiträge zu empfangen!

Mehr Links und Traffic: 7 Tipps für beliebte Blog-Beiträge

Welche Blog-Beiträge bringen den meisten Traffic? Was wirkt, um die Verlinkung innerhalb der Blogospähre zu steigern?

Skellie Wag durchleuchtet diese Fragen in einem Gastbeitrag bei Darren Rowse. Ich habe diesen Beitrag einmal zusammenfasst, übersetzt und mit einigen Praxis-Tipps angereichert.

1. Zusammenstellung wichtiger Ressourcen

Eine Liste von guten Ressourcen ist ein enormer Katalysator für jeden Blog. Leider erfordert die Zusammenstellung viel Zeit und ein glückliches Händchen. Sie müssen erkennen, was wirklich gut ist und was sich weniger gut eignet, verlinkt zu werden.

Idee: Stellen Sie doch die wichtigsten Websites Ihres Blog-Themas vor. Betreiben Sie zum Beispiel einen Terrier Blog, so ist für Ihre Leser vielleicht eine Liste aller Züchter von Interesse. Ihr Beitrag könnte z.B. „Terrier-Züchter in Deutschland“ heissen.

2. Zusammenstellung von Tipps

Eine nachvollziehbare Liste von Tipps ist sehr attraktiv für Besucher. Der Trick ist, dass man die Anzahl der Hinweise nummeriert und veröffentlich – nachvollziehbar eben. Man findet diese Beiträge heutzutage in jedem ernsthaften Blog. Besonders kurze und knappe Hinweise und deren direkte Auswirkung sind dabei enorm populär.

Idee: Zurück zu unserem Hunde-Blog: Hundebesitzer interessiert vielleicht, wie Sie Ihren kleinen Liebling immer schön sauber halten. Nehmen Sie eine Bürste oder vielleicht Hundeshampoo. Die Überschrift könnte z.B. „5 Tipps für die Hundepflege“ sein.

3. Gute Ratschläge

Ratschläge sind vergleichbar mit guten Tipps, sind aber in der Regel viel detaillierter dargestellt. Darüber hinaus können Sie auch Probleme anderer Seiten oder Blogs aufgreifen und öffentlich einen Ratschlag zur Verbesserung geben.

Idee: Sie können in Ihrem Hunde-Blog doch einmal ausführlich erläutern, wie sie es geschafft haben, dass das Fell Ihres Lieblings so schön glänzt. Nennen Sie den Beitrag dann einfach: „Wie ich es geschafft habe, dass mein Hund ein so glänzendes Fell hat.“

4. Anerkannte These aufgreifen

Diese Art des Blog-Beitrags sorgt bei dem Leser für eine Art Gemeinschaftsgefühl. Er sieht sich womöglich in seiner Auffassung bestätigt und wird Sie deswegen verlinken. Ganz nach dem Motto: „Hatte ich doch recht, der sieht das auch so!“ Sie haben dadurch natürlich auch die Chance, von Blogs verlinkt zu werden, die Ihnen nicht zustimmen. Auch diese Personen können sich in Ihrer Meinung bestätigt fühlen.

Idee: Was halten Sie von der Überschrift „Maulkörbe sind Tierquälerei!“? Fast jeder Hundebesitzer wird Ihnen da zustimmen. Die Gegner dieser These können Ihren Beitrag aber auch nutzen, um ihren eigenen Standpunkt klar zu machen.

5. Interviews mit bekannten Personen

Dabei ist nicht unbedingt gemeint, dass Sie Angela Merkel oder Thomas Gottschalk interviewen sollen. Zu jedem Thema gibt es jedoch bekannte Persönlichkeiten. Der Clou daran: Sie müssen lediglich einige Fragen formulieren und die Personen antworten. In der Regel kostet das wenig Zeit und die Leute geben gern Auskunft – gerade Blogger.

Idee: Wieso versuchen Sie nicht, einen Terrier-Züchter zu befragen? Möglichweise gibt er Ihnen gern Auskunft über seine Zucht und die Stärken seiner Hunde. Kennen Sie mehrere Züchter bietet sich eine Interview-Serie an.

6. Best-of Listen

Gerade zum Jahreswechsel hat man viele Best-Of Listen in der Blogosphäre wahrgenommen. Diese Listen fassen kurz die Highlights bestimmter Themen oder Zeiträume zusammen. Interessant daran ist, dass das Beste immer subjektiv ist – interessante Diskussionen sind also vorprogrammiert!

Idee: Fassen Sie alle Erkenntnisse zur Hundepflege im Jahr 2008 zu einem Beitrag zusammen. Dieser könnte dann z.B. „Best-Of Hundepflege 2008“ heissen.

7. Killer-Headlines

Dazu ist mir einfach keine Übersetzung eingefallen. Ganz klar ist aber, dass bereits die Überschrift Besucher zum Lesen oder Gehen einlädt. Glauben Sie nicht? Überprüfen Sie Ihr Verhalten doch einmal bei Ihrem E-Mail-Postfach. Welche Mails lesen Sie sofort und welche löschen Sie lieber gleich? Mails mit einem interessanten Betreff werden lieber gelesen als andere. Genauso ist es auch bei Blog-Beiträgen bzw. News-Feeds. Sie sollten die Abonnenten aber nicht nur mit der Überschrift, sondern vor allem durch den Inhalt ihres Artikels von seiner Qualität überzeugen.

Experiment: Welchen Beitrag würden Sie lieber lesen? 1.) Hundeshampoo von BelloBello oder 2.) Glänzendes Fell ganz einfach! Zugegeben nicht das beste Beispiel, aber ich habe selbst keinen Hund.

Eine Warnung zum Schluß: Ich empfehle Ihnen den Traffic nicht durch unseriöse Mittel zu steigern. Sex Sells, und das gerade im Internet. Besucher generieren Sie dadurch mit Sicherheit, aber keine treuen Leser oder Abonnenten. Lassen Sie lieber die Finger von solchen Mitteln, denn auch in der Blogosphäre wird sich mit der Zeit Qualität durchsetzen.

Neben diesen Arten gibt es sicherlich noch weitere Möglichkeiten, den Traffic und die Verlinkung auf seriöse Art und Weise zu steigern. Hinterlassen Sie doch einen Kommentar mit Ihrem ganz persönlichen Tipp für mehr Besucher und Links!

Erste Hilfe für WordPress-Theme-Designer

Für diejenigen, die selber gern einmal Hand an WordPress-Themes anlegen, möchte ich zwei WordPress Help Sheets empfehlen. Beide PDF-Dokumente sind bei WPCandy erschienen und fassen die wichtigsten Informationen für Theme-Designer zusammen.

Diese Zusammenfassungen sind besonders nützlich, wenn man unterwegs arbeiten möchte und kein Internet zur Verfügung steht. Leider ist es dann unmöglich auf die WordPress-Dokumentation zuzugreifen. Die folgenden beiden Help Sheets bieten Abhilfe, können aber die ständig aktualisierte Dokumentation nicht vollständig ersetzen.

WordPress Help Sheet

Das sehr übersichtliche WordPress Help Sheet fasst die Basic Template Files, einige PHP-Funktionen für Header und Templates, sowie weitere nützliche Funktionen zusammen.

WordPress Help Sheet

Die einfache und übersichtliche Struktur eignet sich als schnelles Nachschlagewerk für die grundlegenden WordPress-Funktionen und sollte bei keinem ernsthaften Theme-Designer fehlen.

WordPress Advanced Help Sheet

Das WordPress Advanced Help Sheet geht wesentlich detaillierter auf einige WordPress-Funktionen ein. Zum Beispiel wird darin erklärt, wie man Kategorien ganz einfach mit PHP unterschiedlich durch Stylesheets darstellen kann und angepasste HTML-Titel umsetzt.

WordPress Advanced Help Sheet

Sehr gelungen finde ich insbesondere die Code-Beispiele für Seiten-Templates und den Stylesheet. Es werden alle nötigen Bezeichnungen und Platzhalter aufgezählt.

Zusammengenommen bieten beide Help Sheets die ultimative Übersicht der wichtigsten WordPress-Funktionen. Für mich sind sie dadurch die ideale WordPress-Dokumentation für unterwegs.

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