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Mit dem Blog direkt Geld verdienen

Neben den bereits vorgestellten Möglichkeiten, indirekt Geld mit dem eigenen Blog zu verdienen, gibt es auch verschiedene Arten direkt mit dem Blog Geld zu verdienen.

Der Pro-Blogger Darren Rowse stellt in seinem Beitrag “How to Make Money From Your Blog” einige dieser Wege vor. Die einzelnen Möglichkeiten werden im Folgenden noch einmal zusammengefasst und an die Bedürfnisse der deutschsprachigen Blogosphäre angepasst.

Werbung und Affiliate-Programme

Die Möglichkeit, durch Werbung und Affiliate-Programme mit dem Blog Geld zu verdienen, ist wohl der bekannteste Weg. Während mit Werbung das tatsächliche Einblenden von Werbung gemeint ist, erhält man bei Affiliate-Programmen Provisionen für verkaufte Produkte in einem Online-Shop oder für Neuregistrierungen einer Web-Community.

Die Vergütung von Werbeprogrammen kann dabei durch Klicks oder aufgrund von Werbeeinblendungen geschehen. Viele Werbevermarkter, wie z.B. Google, setzen dabei auf sogenannte Context-Ads. Das ist Werbung, die direkt zum Inhalt der Website passt. Der Vorteil hierbei ist, dass die beworbenen Produkte den Vorlieben der Besucher weitestgehend entsprechen.

Darüber hinaus gibt es noch sog. Text-Ads. Das sind Verlinkungen auf andere Websites, die in der Regel über einen längeren Zeitraum auf der Website zu sehen sind. Sie werden hauptsächlich zur Suchmaschinen-Optimierung genutzt. Diese Programme lohnen sich erst dann, wenn man selber eine sehr gute Position in den gängigen Suchmaschinen hat.

Bei Affiliate-Programmen kann der Website-Betreiber dadurch verdienen, dass Besucher seiner Seite auf der Partnerseite Produkte kaufen oder sich dort einfach nur anmelden. Die Provisionen können hierbei jedoch sehr unterschiedlich ausfallen: je nach Geschäftsmodell und Art der angebotenen Produkte differieren die Einnahmen entsprechend. 5% Provision beim Kauf eines Buches ist weniger interessant als beim Kauf eines Notebooks. Affiliate-Programme sind grundsätzlich nicht so attraktiv wie direkte Werbeeinnahmen durch Klicks oder Anzeigen, denn der Kunden muss auch außerhalb der eigenen Website noch zufrieden sein.

Sponsoring

Ist der Blog dauerhaft erfolgreich wird er irgendwann auch für große Unternehmen interessant. Eigentlich ähnelt diese Form des Geldverdienens normalen Werbe-Programmen, die dann aber von nur einer Firma oder wenigen Unternehmen gesponsort werden. Die Firmen erhalten so die Möglichkeit, exklusiv Werbung auf der Site einzublenden.

Das Sponsoring als Werbeform ist in der Regel nur für Betreiber erfolgreicher Themen-Blogs interessant, denn diese stellen besonders für ausgewählte Unternehmen attraktive Werbepartner dar. Für die Blogger stellt es jedoch eine konstante Einnahmequelle dar.

Premium Inhalte oder bezahlte Abonnents

Bei der Einnahmemöglichkeit über Premium Inhalte oder bezahlte Abonnements werden alle oder spezielle Inhalte nur gegen Gebühren angeboten. Auf einigen Websites, z.B. Stiftung Warentest, ist dies ein sehr erfolgreiches Geschäftsmodell – mal ganz abgesehen von tausenden Porno-Websites.

Der Erfolg dieser Möglichkeit hängt entscheidend von der Qualität der Inhalte ab. Gerade sehr spezialisierte Beiträge mit einer hohen Relevanz können so durchaus erfolgreich sein. Der Spaß- und Privat-Blogger sollte von dieser Möglichkeit absehen.

Spenden

Blogger können versuchen sich durch Spenden der Leser oder von Unternehmen zu finanzieren. Was bei Wikipedia sehr gut funktionierte, ist bei Blogs nur dann möglich, wenn bereits eine sehr große Leserschaft vorhanden ist. Die Menge der Leser wird dabei entscheidend durch die Inhalte bestimmt. Nur bereits bekannte Blogs können so durch gezielte Spendenaufrufe (z.B. für die Beschaffung neuer Hardware o.ä.) zeitlich stark begrenzt Geld einnehmen.

Merchandising

Das Verkaufen von Fan-Artikeln ist eine weitere Einnahmequelle für bekannte Blogs. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Angefangen bei T-Shirts und Tassen über Taschen usw. ist jegliche Form denkbar; getreu dem Motto: “Erlaubt ist, was gefällt”. Ein Blick zu bekannten Bands und deren Fanartikeln kann dabei nicht schaden.

Schreiben in Blog-Netzwerken

Einige Blog-Netzwerke bieten den Autoren geringe Vergütungen für das Schreiben von Artikeln. Je bekannter ein Blogger dabei ist, desto höher sind seine Vergütungen.

Der Vorteil dieser Blog-Netzwerke ist, dass die eigenen Artikel durch eine große Leserschaft schnell bekannt und verbreitet werden. Einige Anbieter beteiligen die Autoren auch mit kleinen Provisionen für besonders gelungene oder erfolgreiche Artikel. Sicherlich stellt diese Variante einen sehr guten Einstieg für die Blogger-Karriere dar.

Darren nennt in seinem Artikel noch das Verkaufen des Blogs. Dies kann wohl für den großen englischsprachigen Markt funktionieren, in Deutschland ist ein gutes Geschäft hiermit jedoch sehr unwahrscheinlich. Bisher war in der Presse von solchen Fällen jedenfalls noch nichts zu lesen.

Wie man sieht, gibt es also zahlreiche Möglichkeiten, mit dem eigenen Blog Geld zu verdienen. Abhängig von der Bekanntheit, der Spezialisierung usw. des Blogs gibt es dabei für jedes Stadium sinnvolle und angemessene Möglichkeiten.

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Indirekt Geld verdienen mit dem Blog: 6 ultimative Tipps

Professionelle Blogger können grundsätzlich auf zwei Arten Geld verdienen: die erste und direkte Art sind Einnahmen durch Werbung und Affiliate-Programme. Das kann z.B. in Form von bezahlten Werbebannern, bezahlten Beiträgen oder auch durch Links zu Online-Shops geschehen, in denen man dann Provisionen kassieren kann.

Die zweite und indirekte Art ist Geld wegen den Inhalten des Blogs zu verdienen. Das kann dadurch geschehen, dass man Projekten beratend zur Seite steht oder für Zeitschriften und Bücher Beiträge verfasst. Hier folgenden sechs weitere ultimative Tipps des Pro-Bloggers Darren Rowse.

Schreibe über ein Thema

Die wichtigste Frage ist die, nach dem richtigen Thema. Man sollte genau über das schreiben, was man später auch „verkaufen“ möchte. Besonders gut sind hierzu natürlich Themen geeignet, in denen man besonders gut ist oder über die noch wenig publiziert wurde.

Erlange Vertrauen, Kompetenz und Autorität

Wenn man das Thema hat, sollte das vorrangige Ziel sein, eine zuverlässige Stimme in diesem Thema zu werden. Das ist keine leichte Aufgabe und erfordert viel harte Arbeit. Langfristig und bestenfalls sollte man der erste sein, an den man in dem speziellen Thema denkt.

Zeige was Du kannst (auch ungefragt)

Man sollte die Initiative ergreifen und anderen Leute (auch ungefragt) zeigen was man kann. Darren berichtet über einen Artikel, den er geschrieben hat, in dem er einem anderen Blogger Optimierungsmaßnahmen vorschlägt. Aufgrund dieses Artikels bekam er viele Anfragen und Zuschriften von Beratern, die in für ihre Projekte engagieren wollten.

Vermittele die Grundkonzepte und verkaufe die Umsetzung

Ein Blog ist ein hervorragendes Medium, um seine Ideen und Konzepte vielen Leuten zu vermitteln. Dabei sollten die Hinweise jedoch immer eher allgemein gehalten werden. Die Leser bekommen dann ein Gefühl der Notwendigkeit und bezahlen im folgenden Schritt für die konkrete Umsetzung in entsprechenden Projekten.

Verkaufe Dich nicht jemand anderen

Wenn man sich für direkte Werbung in Blogs als zusätzliche Geldeinnahmequelle entscheidet, muss man vorsichtig mit ihr umgehen. Will man wirklich sich selbst als eine Art Produkt verkaufen, ist es logischer Weise kontraproduktiv, Werbung von möglichen Konkurrenten einzublenden.

Mach dich erreichbar

Ist das vorrangige Ziel, sich und seine Dienste zu verkaufen, sollte man natürlich auch stets gut erreichbar sein. Man darf es potentiellen Auftraggebern nicht zu schwer machen mit einem in Kontakt treten zu können. Aber auch Erreichbar- und Verfügbarkeit haben Grenzen und Privatsphäre ist wichtig. Die E-Mail-Adresse und eine Telefonnummer sind vollkommen ausreichend.

All diese Punkte stellen sich nicht von selbst ein und es erfordert harte Arbeit und ein wenig Glück, wirklich erfolgreich damit zu sein. Gerade das Erlangen von Vertrauen und Kompetenz kann Jahre in Anspruch nehmen.

10 erfolgreich verkaufte Internet-Startups

Bereits im Oktober war in der Business Week über 10 sehr erfolgreich verkaufte Internet-Startups zu lesen. Dabei wurde sowohl der Kaufpreis, der Käufer als auch das Startkapital genannt.

Eine Zusammenfassung liefert folgende Tabelle:

Startup Käufer Kaufpreis
Mozy EMC 76 Mio. $
Sling Media EchoStar 380 Mio. $
Zimbra Yahoo! 350 Mio. $
Kaboodle Hearst 30 bis 40 Mio. $
Parakey Facebook 4 Mio. $
Photobucket Fox Interactive 250 Mio. $
Postini Google 625 Mio. $
Feedburner Google 100 Mio. $
Pump Audio Getty Images 42 Mio. $
StumbleUpon eBay 75 Mio. $

Interessant daran ist jedoch, dass die Startups durchweg aus Venture-Kapital gegründet wurden. Die Unternehmen hatte also ein solide Grundfinanzierung.

Wie viel Zeit sollte man für die Vermarktung des Blogs aufwenden?

Diese Frage zu beantworten ist nicht einfach. Neben dem Schreiben von Beiträgen und die Administration des System, muss der Blog natürlich auch bekannt gemacht werden. Alles dies kostet Zeit, aber was nützen die tollsten Beiträge, wenn sie niemand liest? Vermarktung steht also auf dem Plan. Auf der Seite Financial Hack gibt es einige Tipps zum Thema “Professionelles Blogging”.

Ein sehr interessanter Beitrag ist die 2:1 Blog Promotion Rule. Der Autor beschreibt darin, dass mehr Zeit dafür notwendig ist den Blog bekanntzumachen, als das Schreiben der Artikel in Anspruch nimmt. Seiner Erfahrung nach, sollte man für jede Stunde die man schreibt mind. 2 Stunden Vermarktung einplanen. Unter Vermarktung versteht er hauptsächlich das Kommentieren in anderen Blogs. Hierzu gibt es noch folgende (hier zusammengefasste) Hinweise:

  1. Kommentiere niemals um nur zu kommentieren.
  2. Verlinke nicht zu deinem Blog im Kommentar.
  3. Genieße das Erlebnis des Kommentierens.
  4. Streune auch in Blogs außerhalb deines Themas.
  5. Kommentiere in kleineren Blogs.

Nimmt man sich diese Tipps zu herzen, kann man schnell eine gewisse Popularität erlangen. Die Kommentare werden von anderen Nutzern gelesen, die dann zu potentiellen Besuchern und Nutzern des eigenen Blogs werden.

Ein weiterer sehr angenehmer Nebeneffekt ist die Steigerung der Verlinkung. Viele Blogs verlinken direkt auf die Website des Kommentators. Durch viele Kommentare in anderen Blogs erhält man auf diese Weise schnell viele Links auf die eigene Seite.

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