Archive for the 'Blogging' Category

So gehen Sie ein neues Blog-Projekt richtig an

Nicht übertreiben beim Start eines neuen Webprojekts.

Sie haben eine tolle Idee für eine neue Website? Die Domain ist schon registriert und die Blog-Software oder das Content-Management-System ist auch schon aufgesetzt. In Ihrem Kopf, oder bestenfalls in einem Word-Dokument, gibt es auch schon mind. 20 oder 50 bahnbrechende Artikel? Dann lehnen Sie sich JETZT zurück und machen erstmal nichts mehr.

Aber wieso sollten Sie das tun? Auch ich habe häufig in Projekten den Fehler gemacht, dass ich mein Pulver sofort verschossen habe. Ich habe meine Gedanken in den ersten Projektwochen, dass sind die in denen es noch Spaß macht, veröffentlicht. Nach ein paar Wochen bleiben dann die Ideen aus und das Veröffentlichen wird zur Quälerei.

Es kommt nicht darauf an, dass Sie so schnell wie möglich alles sagen, sondern das Sie es nach und nach tun. Das Wichtigste ist, dass Sie über einen langen Zeitraum dabei bleiben und kontinuierlich Artikel veröffentlichen.

Mein Tipp:

Schreiben Sie alle Ideen für das Projekt in eine große Word-Datei und überlegen Sie, ob Sie vielleicht Word-Vorlagen für ein schnelleres Abrufen der Inhalte integrieren möchten. Fangen Sie am besten mit einer Art Gliederung an. Sortieren Sie die Gedanken und ermitteln einen roten Faden. Im Anschluss nehmen Sie die Gliederung und schreiben in Word nach und nach Texte – bestenfalls nach der 3×3 Regel für gute Blog-Artikel. Wenn einzelne Artikel zu lang werden, dann machen Sie eine Serie daraus.

WordPress oder andere Content-Management-Systeme erlauben das zeitversetzte Veröffentlichen. Sie können also Artikel vorbereiten und das System veröffentlicht Sie zu einem festgelegten Zeitpunkt in der Zukunft. Meiner Erfahrung nach sind 1 bis 2 Artikel pro Woche ein guter Richtwert. Über ein Jahr gerechnet, sollten Sie also jetzt ungefähr 50 bis 100 Artikel vorbereitet haben.

Wenn Sie ein guter Schreiber sind und wissen was Sie mit Ihrem Blog erreichen wollen, dann können Sie so innerhalb eines oder von zwei Wochenenden die Artikel für ein ganzes Jahr vorbereiten. Nach einem mininalen Anfangsaufwand wächst Ihr Projekt „ganz von alleine“.

Abonnieren Sie den Blogging-Magazin News-Feed damit Sie keinen Artikel mehr verpassen.

Liebe SEO-Blogger!

Mein offener Brief Blog-Beitrag an die selbsternannten SEO-Blogger da draußen.

Mal Butter bei die Fische: Ich finde es langsam lächerlich, was man in selbsternannten SEO-Blogs für ein Schwachsinn versprochen bekommt und was dann tatsächlich so geschrieben wird.

Ohne auf konkrete Blogs hinzuweisen, kenne ich eigentlich so gut wie keinen Blog der seinen selbst gesteckten Zielen gerecht wird. „Den Profis über die Schulter schauen…“ und was man alles lesen kann. Die Beiträge drehen sich dann in der Regel um Pagerank-Updates oder das man bei Google Adsense jetzt Euro einstellen kann. Ist das Euer ernst?

Vielleicht liege ich komplett falsch – vielleicht gibt es irgendwo da draußen gute Blogs die tatsächlich Tipps und Kniffe verraten. Meiner Meinung nach gibt es zumindest keine deutschsprachigen.

Wenn Ihr einen Tipp für mich habt, lasst es mich bitte in den Kommentaren wissen. Die besten würde ich gerne hier vorstellen.

Kategorien zusammenfassen – Übersicht gewinnen

Erfahren Sie, wie Sie mit Hilfe von Mind-Mapping-Techniken Kategorien zusammenfassen und Übersicht gewinnen können.

Bei Blogs die regelmäßig Blogbeiträge veröffentlichen, sammeln sich mit der Zeit immer mehr Kategorien und Tags an. Da Kategorien eigentlich die Besucher bei der Navigation auf der Seite und dem Finden von Artikel unterstützen sollen, ist es notwendig die Anzahl in Grenzen zu halten. Viele Usability-Experten gehen davon aus, dass man ungefähr 7 (+2) Dinge gleichzeitig wahrnehmen kann. Meines Erachtens sollte man sich bei der Nutzung von Kategorien ebenfalls an diese Zahl halten und nicht mehr als 9 bis 10 Kategorien verwenden. Aber wie findet man nun diese 9-10 Kategorien?

Im Blogging Magazin hatten sich über die Zeit ungefähr 19 Kategorien angesammelt. Viel zu viel. Um die Anzahl zu verringern habe ich zunächst die entsprechenden Kategorien in einer Mind Map erfasst. Dazu gibt es verschiedene Freeware-Programme. Ich habe im Beispiel MindNode für Mac OS X verwendet.

Blogging Magazin alte Kategorien

Blogging Magazin alte Kategorien

Ausgehend von diesen Kategorien habe ich versucht Begriffe zu finden, um ähnliche Kategorien zusammenzufassen. Dabei versucht man einfach von einem speziellen Begriff möglichst allgemeinere Begriffe zu finden. Dadurch ist es einfach möglich mehrere Kategorien zu einer zusammenfassen. Hilfreich bei der Begriffssuche ist der OpenThesaurus oder Wikipedia.

In Zukunft wird alles was irgendwie mit WordPress zusammenhängt in der allgemeinen Kategorie Software zusammengefasst. Der Begriff Web-Controlling musste Web Analytics weichen. Qualität und Usability und Qualitätssicherung sind nun unter der Kategorie Usability und Design zu finden. In der folgenden Grafik sieht man die Zuordnung der alten und neuen Kategorien.

Zwischenstand nach Neuordnung

Zwischenstand nach Neuordnung

Nach der Auflösung der alten Kategorien und Zuordnung der entsprechenden Artikel bleibt am Ende noch folgende Mind-Map über.

Fertige Kategorien nach Auflösung

Fertige Kategorien nach Auflösung

Man sollte jedoch nicht vergessen, dass dieses Vorgehen und die Kategorien permanent überdacht werden müssen. Abhängig von neuen Trends und einer möglichen Neuausrichtung des Blogthemas sind Kategorien und Tags ständig im Fluss. Man muss sich also regelmäßig Gedanken über die verwendeten Kategorien machen und wenn nötig Anpassungen vornehmen.

Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hinterlassen Sie einen Kommentar und abonnieren Sie den Blogging Magazin News Feed.

3 Regeln für faires Bloggen

Wenn Sie folgende 3 Regeln beachten, können Sie Ärger als Blogger vermeiden.

Susan Gunelius hat auf About.com einen sehr guten Artikel über die unausgesprochenen Regeln in der Blogosphäre verfasst. Leider halten sich nicht alle Blogger an diese, eigentlich selbstverständlichen Grundsätze des fairen Miteinanders. Beim Schreiben eines Artikels sollte man immer folgende Regeln im Hinterkopf behalten:

Nenn die Quellen

Nicht jeder Artikel und jede Idee stammt aus der eigenen Feder. Wenn man einzelne Wortgruppe oder einen Satz übernimmt, sollte man in jedem Fall die entsprechende Quelle angeben. Dazu gehören in jedem Fall der Originalartikel bzw. der Name der Website und des Autors. Ein richtiger Trackback, also ein Link zur Quelle, sollte in jedem Fall innerhalb des Artikels auftauchen.

Frag nach Erlaubnis

Nutzt man mehr als eine Wortgruppe oder einen Satz, kopiert man z.B. ganze Absätze, sollte man den Autor vorher um Erlaubnis fragen. Häufig geben die Verfasser bereits Hinweise für die Nutzung der Inhalte an. Einige Autoren veröffentlichen Ihre Artikel unter Open Access oder Creative Commons. Diese Inhalte können dann, je nach Ausprägung der Lizenz frei genutzt werden, wenn die Quelle angegeben wird.

Insbesondere bei Bildern sollte man unbedingt die Nutzungsrechte beachten, wenn man nicht eine Flut von Abmahnungen in seinem Briefkasten haben möchte. Gerade Bildagenturen sind besonders ehrgeizig ihre erworbenen Rechte durchzusetzen. Da kommt mit der Abmahnung in der Regel gleich eine saftige Rechnung mit ins Haus.

Spiel fair – sei nett

Viele Blogger meinen, dass sie vollkommen frei in der Gestaltung der Inhalte sind. Grundsätzlich stimmt das natürlich, solange man sich an geltende Rechtsvorschriften hält. Wenn man seine Meinung einer breiten Masse – und das Internet ist eine sehr breite Masse – zugänglich macht, ist man natürlich dafür verantwortlich. Verleumdung, üble Nachrede, rechtsextremistische Inhalte u.a. verstoßen gegen geltendes Recht. Als Autor ist man dafür verantwortlich und kann haftbar gemacht werden. Man sollte sich also immer zweimal überlegen, ob und wie man etwas über die schlechte Qualität eines Produktes oder über das Verhalten bestimmter Personen schreibt. Bevor man sich versieht, bekommt man einen Anruf mit der Androhung einer Unterlassungsklage. Gerade bei minderjährigen Bloggern können dann schnell die Eltern für die Taten ihrer Sprösslinge verantwortlich gemacht werden.

Wenn Sie andere wichtige Spielregeln für Blogger haben, dannn hinterlassen Sie bitte einen Kommentar. Abonnieren Sie auch den Blogging Magazin News-Feed, um direkt mit den aktuellsten Informationen versorgt zu werden.

Trackback! Aber richtig!

Es gibt Dinge, die man mit Trackbacks nicht machen sollte. Erfahren Sie, wovon man lieber die Finger lassen sollte und welche Auswirkungen ein falscher Trackback haben kann.

Zunächst erstmal für diejenigen, die nichts mit dem Begriff „Trackback“ anfangen können: Trackbacks sind eine Art automatischer Benachrichtigungsdienst, der in der Regel ein Bestandteil von Blog-Software ist. Wenn Sie in einem Artikel auf einen anderen Blog-Beitrag verweisen, wird dort automatisch ein Kommentar erzeugt. Eine ausführliche Erklärung des Begriffes gibt es auch bei Wikipedia.

Bei einigen Systemen können Trackbacks vom Autor manuell eingetragen werden, ohne im Beitrag auf den anderen Artikel zu verlinken. Dadurch erhält man automatisch einen Link von einem ähnlichen Beitrag auf den eigenen. Genau hier liegt aber ein großes Problem. Viele selbsternannte Suchmaschinen-Optimierer versuchen dadurch möglichst viele Links im Netz zu platzieren.

Ich halte von diesem Vorgehen überhaupt nichts. Solche Spam-Trackbacks schalte ich in meinen Blogs nicht frei und markiere Sie als Spam, denn nichts anderes sind sie. Da ich Akismet nutze, werden solche Spammer zudem zentral erfasst und verschonen dadurch hoffentlich andere Blog-Betreiber. Einmal in der Akismet-Datenbank erfasst, wird es schwer so etwas häufiger zu tun.

Nutzen Sie Trackbacks also nur, wenn Sie wirklich auf einen anderen Artikel im Text verweisen. Unnötige Trackbacks können schnell zur Aufnahme in eine Spam-Blacklist führen. Wieder aus einer solchen Liste entfernt zu werden, ist ein langer und mühseeliger Prozess. Meines Erachtens ist das ein Punkt der bei der alten Diskussion um eine Blog-Etikette nicht fehlen sollte.

Next Page »