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Die 3×3 Regel für gut lesbare Blog-Artikel

Mit dieser einfache Daumenregel schreiben Sie tolle Webtexte und Blog-Artikel.

Beim Lesen von anderen Blogs und Websites fällt mir immer wieder auf, dass Autoren und Blogger Ihre Artikel so schreiben, dass man sie sehr schlecht lesen kann. Denken Sie einmal selber darüber nach was Spaß besser zu lesen ist: Eine voll geschriebene DIN A4 Seite im Blocksatz ohne Absätze oder ein mit Absätzen formatierter Text.

Ich schreibe nun schon seit einigen Jahren für diverse Blogs und Projekte und halte mich dabei immer an die von mir gut erprobte 3×3 Regel. Die erste Drei steht für 3 Absätze – die zweite für 3 Sätze. Zusammen bedeutet es, dass Sie Ihre Texte in 3 Absätze mit jeweils 3 kurzen Sätzen aufteilen sollten. Natürlich ist es nicht schlimm, wenn es auch einmal 4 oder 5 Sätze oder Absätze werden.

Wenn Sie Ihre Texte so aufteilen, bieten die Absätze dem Auge ein gute Möglichkeit zur Orientierung und die Texte erschlagen den Leser nicht. Die Lesbarkeit wird deutlich gesteigert und bietet die Möglichkeit die Texte auch nur beim Überfliegen zu verstehen. Wenn Sie Ihre Inhalte nicht in 3 Absätze mit jeweils 3 Sätzen aufteilen können, dann generieren Sie doch mehrere Artikel daraus.

Schreiben Sie einen Kommentar wenn Sie weitere Anmerkungen oder Anregungen für die Leser und mich haben. Vergessen Sie nicht den Blogging Magazin News-Feed zu abonnieren.

Der oder das Blog?

Wie heisst es denn nun? Der oder das Blog?

Es heisst laut Duden “das Blog”:

Blog das, auch der; -s, -s ‹aus gleichbed. engl. blog, kurz für engl. weblog;

Quelle: xipolis

Na dann wissen wir – zumindest ich – endlich wie es geschrieben wird. Ich bin ja ehrlich gesagt überrascht – gut das ich endlich nachgeschaut habe.

Einfach einfache Texte schreiben

Erfahren Sie, wie Sie mit 4 einfachen Tipps bessere Texte für das Internet verfassen können.

Gute Texte zeichnen sich dadurch aus, dass sie einfach zu verstehen sind (und bestenfalls wenige Rechtschreibfehler haben). Sie sollten dabei gut strukturiert sein und es schnell auf den Punkt bringen. Bei CopyBlogger ist zu diesem Thema vor kurzer Zeit ein guter englischer Artikel erschienen. Ich habe die wichtigsten Punkte zusammengefasst, übersetzt und mit eigenen Erfahrungen versehen. Wenn Sie die folgenden einfachen 4 Regeln beachten, können Sie erstaunlich schnell gute und verständliche Texte schreiben:

  1. Kurze Wörter benutzen und zusammengesetzter Subjektive vermeiden: Je kürzer die verwendeten Wörter sind, desto besser kann man sie verstehen. In der deutschen Sprache kann man problemlos ellenlange zusammengesetzte Subjektive bilden, die irgendwann niemand mehr versteht. Schlecht beispielsweise ist Suchmaschinenoptimierungspezialagentur – besser wäre SEO-Agentur im Text zu verwenden.
  2. Mit Gedankenstrichen lange Sätze trennen: Lange Sätze lassen sich schlecht lesen. Diese Regel trifft insbesondere für das Internet zu. Am Bildschirm ist es schwer Sätze die über mehrere Zeilen gehen zu lesen. Nutzen Sie bei langen Sätzen Gedankenstriche um Ihre Aussage zu strukturieren und dem Besucher beim Lesen und Verstehen zu unterstützen.
  3. Mit Listen und Absätzen strukturieren: Oft entstehen die oben genannten langen Sätze durch Aufzählungen. Sie sollten Aufzählungen mit Listen umsetzen. Das ist übersichtlicher und besser zu erfassen. So erkennt man auch in langen Texten schnell die wichtigsten Fakten. Da lange Fließtexte den Besucher abschrecken, sollten Sie grundsätzlich versuchen Ihre Texte mit Absätzen gedanklich zu gruppieren. Jeder Absatz sollte dabei bestenfalls 3-5 Zeilen haben, um den Besuchern optische Anker beim Lesen zu bieten.
  4. Den Platz ausnutzen: Strukturieren Sie Ihre Texte mit den erwähnten Hilfsmitteln. Texte die gedrängt aussehen, wie Romane oder Fachbücher, lassen sich im Internet schlecht lesen. Nutzen Sie den Platz den Sie haben und das bedeutet nicht, dass Sie ihn voll schreiben sollen. Unterstützen Sie Ihre Besucher durch eine gute Aufteilung mit gedanklichen und optischen Ankern.

Wenn Sie diese einfachen Tipps beachten, wird sich die Lesbarkeit Ihrer Webtexte verbessern. Dadurch erhöhen Sie die Zufriedenheit Ihrer Besucher – die dadurch hoffentlich zu regelmäßigen Besuchern oder Feed-Abonnenten werden.

Ich würde mich über zahlreiche Kommentare mit Anmerkungen und Tipps freuen. Sie sollten den Blogging Magazin News-Feed abonnieren, wenn Sie auch in Zukunft keinen Beitrag verpassen wollen.

Schreiben für Suchmaschinen oder für Menschen?

Da Suchmaschinen mehr oder weniger dumm sind, sollte man beim Erstellen von Texten auf einige Fallstricke achten.

Suchmaschinen sind Computerprogramme die die Texte, also Zeichen, Wörter und Sätze, Ihrer Website auslesen und analysieren. Mit analysieren sind hierbei rein statistische Verfahren gemeint. Es wird zum Beispiel berechnet, wie häufig ein bestimmtes Wort im Verhältnis zur Anzahl aller Wörter vorkommt. Wobei zuvor unwichtige Wörter, wie zum Beispiel die Artikel der, die und das, herausgefiltert werden. Kommt ein normales Wort häufig im Text vor und ist zudem noch als Überschrift oder hervorgehoben ausgezeichnet, so wird ihm eine hohe Relevanz zugeordnet. Daraus wird geschlussfolgert, dass es auf dieser Seite um das Wort bzw. Thema dreht. Wenn zum Beispiel 10-mal das Wort „Usability“ auf der Seite auftaucht, scheint die Seite etwas damit zu tun habe.

Aber es kommt nicht nur auf die Anzahl der Wortverwendung, sondern bei Wortgruppen und Sätzen auch auf die Reihenfolge der Wörter an. Je näher bestimmte Wörter stehen, desto mehr Bedeutung haben sie. Nehmen wir uns mal die Überschrift dieses Artikels vor. Er lautet: „Schreiben für Suchmaschinen oder für Menschen?“, aber er könnte auch „Schreiben für Menschen oder für Suchmaschinen?“. Gehen wir davon aus, dass die Nähe der Wörter zueinander wichtig ist, ergibt sich daraus eine völlig andere Bedeutung. Sprachlich würde ich grundsätzlich die zweite Variante vorziehen. Sie klingt meines Erachtens besser, ist aber für das Gesamtkonzept des Blogging Magazins weniger gut geeignet.

Darüber hinaus bestimmt auch die Stellung der Wörter im Text das Ranking. Steht ein Wort sehr weit unten im Text heißt das, dass es nicht so wichtig ist. Je höher ein Wort steht, desto wichtiger ist es.

Kommen Sie jetzt allerdings nicht auf die Idee alle wichtigen Wörter doppelt und dreifach an den Anfang Ihrer Artikel zu packen und als Überschriften auszuzeichnen. Das wäre falsch und führt zum Ausschluss oder Abwertung Ihrer Seiten bei Google&Co. Achten Sie vielmehr darauf ausgewogen zu schreiben. Drücken Sie sich klar aus und nennen Sie die Sachen beim Namen, dann können Menschen und Suchmaschinen Ihre Texte gleichermaßen gut nutzen.

Wenn Sie weitere Anmerkungen haben oder Ihnen der Artikel gefallen hat, dann hinterlassen Sie bitte einen Kommentar. Alle weiteren Artikel können Sie mit dem News-Feed abonnieren.

6 Schritte zu gut lesbaren Texten für das Web

Lange und monotone Texte lassen sich schlecht lesen. Erfahren Sie, wie Sie mit 6 einfachen Tricks Ihre Texte übersichtlich und gut lesbar machen.

Anders als offensichtlich viele Seitenbetreiber glauben, ist das Internet kein großes Buch. Lange, blockartige Texte sind nicht für das Web geeignet. Website-Besucher arbeiten oft an vielen Dingen gleichzeitig und haben es grundsätzlich eilig. Texte im Web müssen daher gut strukturiert und schnell zu erfassen – scanbar — sein. Die folgenden Tipps in Anlehnung an Daniel Scocco helfen Ihnen, übersichtliche und gut lesbare Texte für das Web zu erstellen.

Nutzen Sie eine angebrachte Zeilenlänge

Ihre Website sollte so aufgebaut sein, dass Ihre Besucher den Text lesen können, ohne dabei die Augen und den Kopf zu bewegen. Der Text sollte also direkt im Blickfeld des Besuchers liegen. Als Richtwert nimmt man dabei eine Breite von 400 bis 600 Pixel oder 12 bis 16 Wörter pro Zeile an. Zeilenlängen darüber hinaus behindern die Lesbarkeit.

Teilen Sie den Text in Absätze auf

Haben Sie schon mal versucht, einen Kuchen im Ganzen zu essen? Wieso sollten man also dem Leser einen dicken Brocken Text vorwerfen? Teilen Sie den Text inhaltlich und visuell in logische Absätze auf. Das verbessert den Lesefluss und erleichtert das Erfassen der Texte.

Nutzen Sie Überschriften

Überschriften sind hervorragend geeignet, um die Lesbarkeit Ihrer Texte zu erhöhen. Mit Überschriften können Sie wirksam Ihre Ideen strukturieren und Ihrem Leser näher bringen. Durch eine aussagekräftige Überschrift kann der Besucher schon vor dem Lesen des Textes eine Idee für den Inhalt bekommen. Der Leser erhält außerdem optische Anker, an denen er sich orientieren kann, falls er einmal im Text verloren geht.

Geordnete und ungeordnete Listen für wichtige Fakten

Mit Listen können Sie Fakten in separate Elemente verpacken. Der Leser kann dadurch schnell die wichtigsten Informationen erfassen. Nutzen Sie also Aufzählungen und Listen für die Darstellung von Fakten.

Nutzen Sie Fett- und Kursivschreibung

Durch das Hervorheben bestimmter Informationen können Sie den Leser bei der Erfassung des Textes ebenfalls unterstützen. Mit fett geschriebenen Wörtern können Sie wichtige Zusammenhänge hervorheben. Heben Sie Buchtitel, Publikationen oder Filme durch kursive Schreibweise hervor.

Bilder sind (nicht immer) gut

Bilder haben die Angewohnheit, schnell die Aufmerksamkeit des Lesers auf sich zu ziehen. Sie sind allerdings auch hervorragend dazu geeignet, Ihre Ideen visuell zu unterstützen. Gehen Sie dennoch sparsam mit Bildern um. Nutzen Sie Abbildungen und Bilder, die Fragen beantworten und Ihre Ideen unterstützen. Bilder, die beim Nutzer Fragen aufwerfen oder nicht in den Kontext passen, sind zu vermeiden.

Anhand dieser einfachen Tricks und den Tipps für kundenorientiertes Schreiben, sollten Sie nun bestens für die Erstellung eigener Web-Texte gerüstet sein. Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar, wenn ich Ihren ultimativen Tipp vergessen habe.

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