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Kategorie oder Tag?

Wie nutzt man Kategorien und Tags zur Strukturierung eines Blogs? Dieser Artikel bringt Licht ins Kategorie- und Tag-Dunkel.

Spätestens nach dem Schreiben eines Beitrags stellt sich immer wieder die Frage nach der sinnvollen Vergabe von Kategorie oder Tag. Häufig nutzen Blogger nur eine der Varianten und schöpfen dadurch nicht die Möglichkeiten dieser beiden Konzepte aus.

Kategorien

Durch den allgemeinen Sprachgebrauch haben viele bereits ein intuitives Verständnis dieses Begriffes. Kategorien fassen mehrere gleichartige Dinge unter einem verständlichen Begriff zusammen. Im Alltag versteht man unter dem Begriff „Obst“ in der Regel nicht nur eine Frucht, sondern eine ganze Reihe von Früchten. Egal ob Apfel, Birne oder Orange – alles ist Obst.

In einem Blog kann man unter einer Kategorie eine Reihe von Artikel zu einem Thema zusammenfassen. Etwa das Thema „Geld verdienen“, „Suchmaschinenoptimierung (SEO)“ oder „Webdesign“. Besonders schwierig ist hierbei die Namensgebung der entsprechenden Begriffe. Je einfacher und treffender der Kategoriename, umso besser finden sich Besucher und Leser zurecht.

Tags

Unter Tags werden Schlag- oder Stichworte verstanden mit denen man Dinge kurz beschreibt oder zusammenfasst. Dabei wird versucht das Ding zu beschreiben. Im Gegensatz zu Kategorien wird nicht versucht zu abstrahieren oder zu strukturieren, sondern zu beschreiben. Einem Apfel kann ich z.B. die Tags „rot“ oder „süß“ zuordnen. Solche Merkmale oder Eigenschaften werden in der Praxis wiederum genutzt um daraus Kategorien abzuleiten.

Bei Blogbeiträgen kann man mit Tags die wichtigsten Begriffe des Artikels zusammenfassen. Dieser Artikel wird von mir die Tags „kategorie“, „tag“ und „tipp“ bekommen. Denn genau darum geht es in diesem Artikel.

Meiner Erfahrung nach sollte man als Bezeichnung immer den Singular (Einzahl) und nicht den Plural (Mehrzahl) verwenden. Moderne Suchmaschinen unterstützen in der Regel Stemming (Wortstammbildung) und normieren die Suchbegriffe auf den Singular.

Zusammenfassung

Die Frage „Kategorie oder Tag“ lässt sich mit einem einfachen „beides“ zusammenfassen. Zur Strukturierung und Einordnung der Artikel sollte man wenige treffende Kategorien verwenden. Die Inhaltsbeschreibung der einzelnen Artikel kann dann mit Hilfe von Tags unterstützt werden.

Eigenschaften guter Domain-Namen

Wie gut ist ihr Domain-Name? Um diese Frage beantworten zu können, nennt Daniel Scocco in seinem Artikel „The 7 Characteristics of Good Domain Names“ die wichtigsten Eigenschaften erfolgreicher Domain-Namen. Im folgenden Artikel werden diese zusammengefasst und um meine eigenen Erfahrungen angereichert, denn einige diese Eigenschaften sind unter SEO-Aspekten nicht allgemein gültig. Ich habe die folgenden Punkte angepasst und weise entsprechend darauf hin.

1. Sie sind kurz

Gute Domain-Namen sind kurz. Je kürzer, desto besser. Einen Domain-Namen mit 3 oder 4 Zeichen zu besitzen ist Gold wert. Sollte sich ein langer Name dennoch nicht vermeiden lassen, versuchen sie weniger als 10 Zeichen zu verwenden. Von der Verwendung von mehr als 20 Zeichen ist abzuraten.

Wenn sich Domain-Namen nicht nur aus einem Wort zusammensetzen, sollten sie dennoch bei der Festlegung aus nicht mehr als 3 zusammengesetzten Wörtern bestehen — optimal sind 1 bis 2.

Beispiel: Ein sehr guter Domain-Name ist web.de.

2. Sie sind einfach zu merken

Nicht alle Internet-Nutzer speichern gute Seiten als Bookmarks; insbesondere dann nicht, wenn sie mit mehreren Rechnern arbeiten. Häufig versucht man, sich die Seiten ohne Hilfe zu merken. Komplizierte Domain-Namen machen es den Besuchern daher schwer, sich zu erinnern.

Beispiel: Der Domain-Name des Verbandes von IT-Lösungen im Gesundheitswesen (vhitg.de) ist zwar kurz, wenn man aber die Abkürzung nicht kennt, schwierig zu merken.

3. Sie sind einfach zu schreiben

Sie haben ein wirkliches Problem, wenn die Besucher den Domain-Namen falsch schreiben und dann fälschlicher Weise irgendwo anders im Netz landen. Mittlerweile gibt es sogar Unternehmen, die solches Verschreiben ausnutzen und ihnen oder dem Besucher schaden wollen (Phishing).

Ihr Domain-Name sollte keine Fremdwörter enthalten, sondern möglichst der Landessprache entsprechen. Bei einem Fremdwort ist die Schreibweise oft entweder zu kompliziert oder einfach unklar.

Beispiel: Wissen sie aus dem Kopf, wie man Cappuccino schreibt? Ich ehrlich gesagt nicht. Der fiktive Domain-Name cappuccinoshopping.de beinhaltet ein italienisches und englisches Wort. Probleme sind dadurch vorprogrammiert.

4. Sie haben eine landes- und sprachtypische Endung

Dieser Punkt heißt im ursprünglichen Artikel „They have a .com extension“. Im englischsprachigen Raum mag das stimmen, aber in Deutschland ist dem Internet-Nutzer eher die Endung .de vertraut. Ähnliches gilt entsprechend auch in anderen Ländern. Aus Suchmaschinen-Sicht sollte die Domain-Endung sowieso der Landessprache entsprechen. Also bei deutschsprachigen Domains .de, spanischen .es usw.

Frage: Fällt ihnen außer IBM und HP ein anderes Unternehmen in Deutschland ein, das eine .com-Domain bewirbt? Selbst ebay und Amazon werben mit den landestypischen .de-Domains.

5. Sie sind selbstbeschreibend…

Da auf Dauer die meisten Besucher vermutlich über Suchmaschinen kommen, sollte ihre Domain selbstbeschreibend sein. Dafür gibt es folgende 2 Gründe: Die Suchmaschinen schließen die Domain-Namen bei der Bewertung der Suchergebnisse mit ein; d.h. entspricht der Domain-Name dem Suchwort wird die Site weiter oben in den Suchergebnissen angezeigt. Und: Beschreibende Namen ermutigen die Nutzer auch eher diese oder jene Seite in den Suchergebnissen anzuklicken.

Selbstexperiment: Welche Suchbegriffe würden sie bei Google eingeben, wenn sie in Berlin wohnen und dringend einen Maler benötigen? Ich persönlich würde „maler berlin“ eingeben. Wenn beide Begriffe im Domain-Namen vorkommen, wird das sowohl Google als auch ich honorieren.

6. …oder markennah und einprägsam

Wenn sie in der glücklichen Lage sind, einen guten Markennamen zu besitzen, sollte ihre Domain selbstverständlich auch so heißen. Marken wie ebay oder Audi machen es vor. Beide Namen sind nicht selbstbeschreibend, aber sind durch die bekannten Marken einprägsam.

7. Sie haben keine Zahlen

Die Überschrift im ursprünglichen Artikel heißt „They don’t contain hyphens or numbers“. Meiner Erfahrung nach sind Bindestriche (hyphens) kein Problem und für Suchmaschinen von Vorteil, denn sie trennen einzelne Keywords voneinander. Nutzer vergessen aber häufig die Bindestriche einzugeben oder die richtige Position. Achten sie also bei der Verwendung von Bindestrichen darauf, dass sie alle Einzelwörter trennen. Ähnlich ist es mit Zahlen. Unklar kann hierbei wiederum sein, ob sie als Wort ausgeschrieben oder tatsächlich als Zahl benutzt werden sollen.

Beispiel: Würden sie, wenn sie an Sport 1 denken „sport1.de“ oder „sporteins.de“ schreiben?

Es gibt eine Menge Websites, die nicht allen Faktoren entsprechen. Wenn ihre Website darunter ist, müssen sie sich jedoch keine Sorgen machen. Bei der Suche nach einem Namen für ein neues Projekt, sollten sie diese Tipps zur Namensfindung dennoch berücksichtigen.

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Eigenschaften nutzerfreundlicher Websites und Blogs

Die Hauptaufgabe einer Website besteht darin, dem Nutzer ein tolle und erfüllende Erfahrung (User Experience) zu bieten. Unabhängig von der Zielgruppe der Site oder des Blogs, spielt diese Erfahrung eine entscheidende Rolle für den Erfolg. Zufriedene Kunden kommen eher wieder auf die Site, kaufen Produkte, abonnieren einen Newsletter oder empfehlen die Website weiter.

Steven Snell fasst im Artikel „4 Characteristics of User-Friendly Websites“ die Hauptmerkmale einer nutzerfreundlichen Website bzw. eines Blogs zusammen.

Schnelle Ladezeiten

Schnelle Internetverbindungen (wie DSL) sind mittlerweile zwar weit verbreitet, aber noch lange nicht Standard. Es gibt immer noch eine Vielzahl von Internetnutzern, die mit Modem- oder mobilen Datenverbindungen ins Netz gehen. Doch auch schnelle Datenleitungen bedeuten noch lange nicht, dass die Site auch schnell geladen wird. Der Einsatz von Flash, die Größe von Bildern und extern bezogener Code sind Faktoren, die die Geschwindigkeit entscheidend beeinflussen.

Meiner Erfahrung nach sind insbesondere Werbebanner von externen Dienstleistern, die per JavaScript integriert werden, oft die Quelle für langsame Seiten. Unaufgefordert eingeblendete Videos und Flash-Animationen sind meiner Ansicht nach sehr lästige und teilweise unnötige Gimmicks. Sie lassen die Ladezeiten explodieren und meine Zufriedenheit sinken.

Zugänglichkeit und Barrierefreiheit

Wenn die Site durch technische Barrieren nicht von jedem Besucher genutzt werden kann, hat das selbstverständlich Einfluss auf die positive Wirkung. Eine vollständige Barrierefreiheit ist sicherlich wünschenswert, aber auch schon einfache Veränderungen können helfen, die Zugänglichkeit zu erhöhen.

Verzichten sie auf komplette Flash-Seiten, nutzen sie validen HTML- und CSS-Code und geben sie bei Bildern einen alternativen Text an. Der Verzicht auf Frames und die Möglichkeit, die Textgröße und den Kontrast anzupassen fördern ebenfalls die Zugänglichkeit. Darüber hinaus gibt es noch weitere Möglichkeiten ihre Site barrierefrei zu gestalten – diese alle aufzuzählen würde jedoch den Rahmen dieses Beitrages sprengen.

Einfache und verständliche Navigation

Die Navigation ist eines der wichtigsten Instrumente der Website. Nur wenn die Besucher auf alle Inhalte zugreifen können und sie auch finden, ist es für sie möglich, das komplette Angebot zu erschließen. Neben einer einfachen Navigation, der konstanten Benennung und Anordnung der Navigationselemente, sollte insbesondere auch eine einfache Suche angeboten werden.

Versuchen sie auch, Links in Beiträgen „sprechend“ zu benennen. Nutzer können dadurch schnell ohne den kompletten Text zu lesen, erschließen was sich hinter dem Link verbirgt. Ein Linktext wie „hier“ oder „mehr“ lässt sich nur dann verstehen, wenn man den dazugehörigen Text gelesen hat.

Relevante Informationen

Abhängig von der Zielgruppe sollte die Website oder der Blog in erster Linie relevante Informationen anbieten. Das sind solche Informationen, die die Nutzer beim Besuch der Site erwarten. Schaffen sie es, die Erwartung zu erfüllen, kehren die Besucher gern wieder und werden womöglich zufriedene Kunden. Die Website eines Restaurants z.B. sollte mindestens die Öffnungszeiten, eine Telefonnummer und eine Anfahrtsbeschreibung anbieten.

Wenn sie sich nicht sicher sind, welche Informationen ihre Site oder ihr Blog enthalten sollte, fragen sie Bekannte, Leser oder Kunden. Oft wissen diese viel besser was andere Besucher mit den gleichen Interessen wollen. Eine Recherche bei der Konkurrenz, also auf anderen Websites oder Blogs, ist in der Regel auch sehr hilfreich.

Die Liste der Eigenschaften ist natürlich nicht vollständig und stellt eher die Spitze des Eisbergs dar. Jeder dieser Kategorien beinhaltet eigentlich unzählige weitere Unterpunkte.

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